Defiance Hellbug Attack #2

Trion Worlds Scott Hartsman über Free to Play

Nachdem sich bereits Analyst Rob Bartle über die Zukunft des Free to Play-Modells geäußert hat, tut dies nun auch Trion Worlds Scott Hartsman.

Hartsman vertritt eine andere Meinung als Bartle und meint gegenüber dem Magazin MCV: „Wenn ich eines in all unseren früheren Entwicklungen gelernt habt, ist es, dass die Bezahlbarriere, die man vor sich hat, bevor man ein Spiel spielen kann, immer größer und größer wird.“ Laut Hartsman würde das Free to Play-Modell diese Hürde herabsetzen, sodass mehr Spieler das Spiel ausprobieren, von denen dann auch mehr hängen bleiben. Er ist der Meinung, dass mehr Spiele das Free to Play-Modell nutzen sollten.

Außerdem meint Hartsman, dass Spiele eine Erfahrung und einen Einsteig generieren sollten, wie man das von TV-Serien kennt. Er nimmt natürlich das hauseigene MMO Defiance als Beispiels, das mit der gleichnamigen Syfy-Serie zusammenhängt und darauf aufbaut und welches passend zum Beginn der zweiten TV-Staffel mit Free to Play-Modell neu gestartet wurde. „Die Leichtigkeit in den Spieleinstieg ist sehr wichtig, vor allem für Free to Play“, sagt er. „Was sind die Hürden bei einer Fernsehserie? Man schaltet den Fernseher an. Und ich denke, um den Einstieg in ein Spiel so gut wie möglich zu gestalten, sollten Hürden für die Spieler zu niedrig wie möglich sein.“

Weiter meint Hartsman: „Was hier herausgefunden haben ist, wenn man großartigen Content und großartiges Gameplay nimmt und die Barrieren herabsetzt, dann muss man einen Vertrauensvorschuss von den Spielern erwarten und sie werden da sein, um dich zu unterstützen. Wenn man einen guten Job macht, dann unterstützen dich die Kunden auch aktiv.“

Hartsman legt allen Kollegen ans Herz, sich zu überlegen, auf das Free to Play- und Crowdfunding-Modelle umzusteigen, um dem Zeitgeist treu zu bleiben.

 

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